Projektüberblick

Projektmanagement zur Errichtung von Mobilstationen in Sendenhorst und Albersloh

Projektauftraggeber

Stadt Sendenhorst

Projektlaufzeit

Februar 2023 bis vsl. Dezember 2027

Projektziel

Durchführung der Projektentwicklung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Handlungsstränge und mit Einbindung aller Projektpartner. So soll für die Stadt Sendenhorst ein gesamthaft steuerbares Projekt entstehen, mit welchem die Stadt Sendenhorst bis Dezember 2027 je eine städtebaulich attraktive und fördermitteloptimierte Mobilstation in Sendenhorst und Albersloh errichten und in Betrieb nehmen kann. Mit Abschluss der Projektentwicklung im August 2023 soll das Projekt auf Leitungsebene weiter beraten werden.

Projekt mit Beratungsschwerpunkt

Verkehrssystem (hier klicken)

Die Stadt Sendenhorst liegt mit ihren über 13.000 Einwohner im südlichen Münsterland und besteht aus den beiden Ortsteilen Sendenhorst und Albersloh. Dabei ist Sendenhorst einerseits durch die typisch münsterländische Siedlungsstruktur mit einem mittelalterlichen Ortskern sowie ringförmiger Promenade und andererseits durch eine starke mittelständische Wirtschaft geprägt.Im Zuge einer Streckenreaktivierung für den Schienenpersonennahverkehr von Münster Hbf nach Sendenhorst wird beabsichtigt in Albersloh und in Sendenhorst jeweils eine Mobilstation zu errichten. Im Rahmen der S-Bahn Münsterland soll hier zukünftig auch eine Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger mit dem neuen S-Bahn-System hergestellt und so ein wichtiger Beitrag für die Mobilitätswende im Münsterland geleistet werden.
Neben der eigentlichen Quartierserschießung kommt es, in Verbindung mit der zukünftigen Neusortierung des öffentlichen Nahverkehrs, in Sendenhorst zu größeren Fahrgastströmen im Umstieg zwischen Regionalbus und der neuen S-Bahn. Daraus abgeleitet kombiniert die Konzeption dieser Mobilstation verkehrliche Anforderungen mit einem höheren städtebaulichen Anspruch. Dazu wurde von den Stellschraubern von Februar 2023 bis August 2023 die Projektentwicklung übernommen. Neben der klassischen Entwicklungsarbeit für ein solches Projekt, wurden von uns auch die unterschiedlichen Handlungsstränge zwischen den zahlreichen Projektbeteiligten miteinander verknüpft. Mit der Fertigstellung der Projektentwicklung konnte das Projekt an das Mobilitätsmanagement der Stadt Sendenhorst übergeben werden. Die Stellschrauber übernehmen seit diesem Zeitpunkt die Projektberatung auf Leitungsebene. Mit unserer Begleitung wurde das Zusammenspiel aus S-Bahn und Regionalbus neu sortiert, die baurechtlichen Rahmenbedingungen geklärt, die städtebauliche Planung koordiniert, der Bau der Anlagen vorbereitet und eine Optimierung der Förderung ermöglicht. Mittels mehrerer von uns durchgeführter Kreativworkshops wurde eine planerische Lösung gefunden, die ein Alleinstellungsmerkmal solcher Anlagen aufweisen dürfte. So werden zukünftig die Regionalbusse in zwei Richtungen verkehren und trotzdem eine direkte Verknüpfung zur S-Bahn herstellen können. Und das unter einem gemeinsamen Dach, so dass Reisende auch bei Regen trocken zwischen Bus und Bahn wechseln können. In dem Zusammenhang haben wir im Rahmen der bürgerschaftlichen Beteiligung entsprechende Formate mitgestaltet und mehrere Bürgerveranstaltungen sowie ein Wirtschaftsforum moderiert.

  • Durchführung der Projektentwicklung unter Einbindung aller internen und externen Projektpartner mit Berücksichtigung der wichtigen Beteiligung der Öffentlichkeit.
  • Zusammenführung der unterschiedlichen Handlungsstränge in ein Gesamtprojekt (beispielsweise soll das Zusammenspiel aus S-Bahn und Regionalbus neu sortiert, alternative Formen für die Nahbereichserschließung gefunden, die baurechtlichen Rahmenbedingungen geklärt, die städtebauliche Planung koordiniert, der Bau der Anlagen vorbereitet und eine Optimierung der Förderung ermöglicht werden).
  • Aufbau und Übernahme des gesamten Projektreportings.
  • Übergabe der Projektentwicklung an das Mobilitätsmanagement der Stadt Sendenhorst.
  • Übernahme der Projektberatung auf Managementebene.
  • Konzeption und Durchführung der bürgerschaftlichen Beteiligung.
  • Durchführung von Beteiligungsformaten für die regionale Wirtschaft.
  • Koordination zwischen den Projektbeteiligten auf Leitungsebene.